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Veröffentlichungen

 
Klaus Günter-Zok 
2006 - Fahrverbot: Keine Regel ohne Ausnahme
2007 - BVerfG aktuell: Reform des Erbschaftssteuerrechts
2008 - Was wird die Erbrechtsreform bringen?
2009 - Fahrverbote vermeiden
2010 - Änderungen des Pflichtteilsrechts ab 01.01.2010
2011 - Die Tricks der Versicherungen bei einem Verkehrsunfall
2012 - Gefährlicher Punktehandelt u. geplantes Fahreignungsregister
2013 - Bußgelder im Ausland – damit Ihr Urlaub nicht zu teuer wird
2014 - Flensburger Punktealarm: So schnell ist Ihr Lappen weg!
2017 - Vorsorgevollmacht
2017 - Stolperfalle Testament

Die Tricks der Versicherungen bei einem Verkehrsunfall


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ie hatten einen Verkehrsunfall und Glück im Unglück, es ist nur ein Blechschaden, aber der Schock sitzt tief.
Welch große Erleichterung, dass die Kfz-Haftpflichtversicherung des Unfallgegners schnell bei Ihnen anruft, um Ihnen in dieser stressigen Situation helfend unter die Arme zu greifen. Frei nach dem Motto: Optimale Schadensabwicklung schnell und bequem gemacht.


NEIN! Eben NICHT! Denn: Schnelle Hilfe ist nicht immer gute Hilfe. Vielen Versicherungen gelingt es, durch den „ersten Zugriff“ auf den Unfallgeschädigten ungestört unmittelbaren Einfluss zu nehmen, in dem sie eine angenehme und komplikationslose Schadenregulierung anbieten. Wichtigstes Ziel der gegnerischen Versicherung dabei ist, zu verhindern, dass Sie als Geschädigter womöglich Berater einschalten, deren Kosten die gegnerische Versicherung dann übernehmen müsste. Das wären insbesondere Rechtsanwälte und Kfz-Sachverständige. Erhält der Schadensmanager der gegnerischen Versicherung Zugriff auf Sie als Geschädigten, bevor Sie sich kompetenten Rechtsrat eingeholt haben, hat er gute Chancen, den Schadenfall kostengünstig für seine Versicherung zu regulieren. Eigens zu diesem Zweck schufen die Versicherungen auch ein Netz von Partnerwerkstätten und Sachverständigenorganisationen.


Dieser so genannte „Rundum-Service“ einer gegnerischen Versicherung, verhindert häufig, dass sich der Geschädigte an unabhängige Berater wendet um seine Rechte zu erkennen und auch durchzusetzen. Und genau das ist auch so gewollt.


Wichtig: Keine Versicherung hat das Recht, Ihnen Vorschriften zu machen oder Ihnen Weisungen zu erteilen. Sie brauchen sich nicht auf Sachverständigenorganisationen und Werkstätten, die mit Versicherungen zusammenarbeiten, festnageln zu lassen. Jeder Geschädigte hat das Recht, einen unabhängigen Kfz-Sachverständigen zu beauftragen, um objektiv die Höhe des Schadens ermitteln zu lassen. Sie haben ebenso das Recht, einen Verkehrsanwalt Ihres Vertrauens mit der Durchsetzung aller Ihrer Ansprüche zu beauftragen. Einen Anwalt, der ausschließlich IHRE Interessen vertritt und das Optimum für Sie als Geschädigten heraus holt. Die Erfahrung zeigt: Unfallgeschädigte, die durch einen Verkehrsanwalt vertreten werden, erzielen in der Regel einen deutlich höheren Schadensersatz als Geschädigte, die die Regulierung selbst in die Hand nehmen oder gar dem „Rundum-Service“ der gegnerischen Kfz-Haftpflichtversicherung vertrauen.


Fazit: Treffen Sie keinerlei Vereinbarungen mit der gegnerischen Versicherung weder über die Wahl der Werkstatt, noch die Bestellung eines Sachverständigen oder irgendetwas anderes! Sie unterstützen damit ausschließlich deren finanzielle Interessen und arbeiten gleichzeitig gegen Ihre eigenen. Verweisen Sie sie statt dessen direkt an den verkehrsrechtlich spezialisierten Verkehrsanwalt Ihres Vertrauens, der sich um eine schnelle unkomplizierte Schadenabwicklung kümmert, alle berechtigten Ansprüche in voller Höhe für Sie durchsetzt und Sie nachts wieder ruhig schlafen lässt.
Auf Verkehrsrecht spezialisierte Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen, die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht im Deutschen Anwaltsverein sind, finden Sie im Internet unter www.verkehrsanwaelte.de. Sie erhalten von ihnen als weiteren Service unter www.schadenfix.de sofortige Hilfe sowohl im Falle eines Unfallschadens als auch im Falle eines Verkehrsdeliktes, wenn ein Bußgeldbescheid oder ein Fahrverbot droht.
Rechtsanwalt Klaus-Günter Zok, Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins

Hildesheimer Allgemeine Zeitung am 19.08.2011
„Gut beraten durch den Rechtsanwalt - Die Experten-Information“